Anlage Langenthal

Gedachte Vorbildsituation
 

Der gezeigte Streckenabschnitt Altburg - Langenthal ist eine zweigleisige Hauptstrecke im sächsichen Bergland. Die gedachte Vorbildstrecke wurde im Jahr 1858 eröffnet. Von Dresden kommend erhielt die Stadt Altburg bereits 1857 Anschluss an das Eisenbahnnetz. Der Bahnhof genügte bald den steigenden Verkehrsanforderungen nicht mehr. Mitte der 80er Jahre des 19. Jahrhunderts begannen umfangreiche Umbauarbeiten. Der Güterverkehr wurde an den südlichen Stadtrand verlegt und der Haltepunkt Altburg-Süd zu einem Güterbahnhof erweitert. Das alte Bahnhofsareal unweit des Stadtzentrums dient seither vorwiegend dem Personenverkehr. Für zusätzliche Bahnsteige mussten in Richtung Stadt große Geländeteile abgetragen werden. Das Empfangsgebäude wurde in Hochlage neu errichtet. Die alte Ortsgüteranlage ist noch vorhanden und dient heute der Expressgutabfertigung. Zur Beseitigung der niveaugleichen Übergänge in der Stadt wurde der südliche Bahnhofskopf tiefer gelegt. Der in Altburg endende Vorortverkehr aus Richtung Dresden wird in zwei Stumpfgleise eingeführt. Die Strecke in Richtung bayerischer Grenze verläuft am Fuße der Erzgebirgsausläufer. Kurz nach Verlassen des Bahnhofs Altburg passieren die Züge die Blockstelle Fichtengrund mit dem Anschluss zum Schotterwerk, das mit Sperrfahrten von Altburg aus bedient wird. Im Bahnhof Langenthal erfolgt die Einbindung einer Strecke aus dem nördlichen Sachsen. Für die Strecke aus Altburg musste ein Überschneidungsbauwerk errichtet werden. Nach dem in Bogenlage liegenden Bahnhof Langenthal folgt ein topografisch schwieriger Abschnitt. Mit einem im Bogen liegenden gemauerten Bruchsteinviadukt wird ein tief eingeschnittenes Tal überspannt. Das nachfolgende Bergmassiv erforderte den Bau eines 1800m langen Tunnels, in dem die Züge den Betrachtern entschwinden.

 

Verfasser der Vorbildsituation

Klaus und Detlef Friedrich

 

Modellsituation

 

Gleislänge: 210m                                                                                     Weichen:     75                                                                                                 2 Schattenbahnhöfe für je 10 Zuggarnituren                                                       2 zweigleisige Hauptstrecken                                                     

2 Durchgangsbahnhöfe:                                                                                    1. Bahnhof Altburg mit 2 Stumpfgleisen für Vorortverkehr und 6                           Durchgangsgleisen,die alte Ortsgüteranlage ist heute                                         Expressgutabfertigung.

2. Bahnhof Langenthal mit 5 Durchgangsgleisen in Bogenlage,gemauerter                     Bruchsteinviadukt.

 

Blockstelle zwischen Altburg und Langenthal                                                      Anschluss zum Schotterwerk, durch Sperrfahrten von Altburg aus bedient.

 

Fahrzeugeinsatz:

Epoche III und IV: Fahrzeuge der ehemaligen DR, vorbildgerechte Zuggarnituren EpocheII: Fahrzeuge der ehemaligen DRG

Die Anlage kann in den angeführten Epochen betrieben werden. Die Gebäude sind für alle 3 Epochen geeignet. Schienenfahrzeuge, Straßenfahrzeuge, Verkehrsschilder und Bahnhofslaternen werden entsprechend der Epoche gewechselt.

 

Klaus Friedrich

 

 

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